Radbruch 2018 - Projekt enihcsamtieZ

von Sarah Korth & Paula Gerlach

Auch dieses Jahr war die Radbruch-Freizeit des GJW mal wieder ein großer Erfolg. Mit 40 Teilnehmenden und 20 Mitarbeitenden, sowie 10 Junior-Mitarbeitenden „in Ausbildung“ schlugen wir in der letzten Juli-Woche unsere Zelte im kleinen Dorf kurz vor Lüneburg auf.

Mit dem Projekt enihcsamtieZ bereisten wir unterschiedlichste Zeiten, alles unter dem Decknamen der Rohrbruch GmbH.

Eine sehr aufregende Zeit, weshalb uns der Abschied dieses Jahr besonders schwerfiel. Denn vor allem dieses Jahr ist wieder klar geworden, wie wichtig diese Freizeit doch für viele von uns ist.

Deshalb können wir jeden nur dazu ermutigen, auf der nächsten Radbruchfreizeit dabei zu sein. Langweilig wird es auf jeden Fall nicht! ;-)

Bei Fragen meldet euch gerne unter info@gjw-nd.de

Auf den Spuren der Rohrbruch GmbH...

Auf den Spuren der Rohrbruch GmbH,
zum Anfang war noch gar nicht klar,
was dahinter verborgen war.
Das Entdecken neuer Welten,
die zunächst die Weichen stellten.
Gespannt auf das Alte und das Neue,
erweckte den Wiederholungstätern Treue,
nahm den andern schnell die Scheue.
Man munkelte und hörte Leute reden,
es solle eine Zeitmaschine geben.
Doch Geheimnisse mussten verborgen bleiben,
vollzogen so als Rohrbruch GmbH das Treiben.
In den Workshops lernten wir,
wie wir mit Pfeil und Bogen,
durch die Wälder zogen.
Am nächsten Tage,
war die richtige Kommunikation die Frage.
Gebärdensprache war schwerer als gedacht,
hat jedoch recht oft Erfolg gebracht.
Auch bei Scotland Yard ging es nun los,
die Aufregung war ziemlich groß,
das Ziel war es, den Dieb zu finden,
es galt daher, Kommunikation mit Logik zu verbinden.
Nachts begann die Wanderlust
und uns wurde erneut bewusst,
die Dunkelheit ist echt robust.
Am Lagerfeuer wurde viel nachgedacht,
über Gott, der jede Nacht über uns wacht.
Kann er überhaupt gerecht sein?
Wer darf zu ihm ins Herz rein?
Muss jemand draußen bleiben?
Ausgrenzen ist doch nur menschliches Treiben.
Am Ende war eines klar,
Gottes Zusagen sind alle wahr.
Die Tage verflogen wie im Flug,
Gottes guter Segen, der uns durch die Freizeit trug,
bei bestem Wetter reisten wir in die DDR-Zeit,
eine riesige Mauer war weit und breit.
Im Westen wurde die Freiheit neu erlebt,
im Osten der Gemeinschaft entgegen gestrebt.
Doch was allen schnell nicht gefiel,
die Mauer war ein krummer Deal,
von den Freunden getrennt,
die Gemeinschaft war hier fremd.
Und nach und nach kam es zu Protesten,
denn der Osten und der Westen
wurden nur zusammen zum Besten.
Abends alle nun vereint,
fragten uns, wie war das alles hier gemeint?
lernten gemeinsam an einem Strang zu ziehen
und nicht in unsere Gedanken zu fliehen.
Ein Ziel mit Gott an seiner Seite,
gehen wir nun in die Weite.
Widerstand ist manchmal wichtig,
denn nicht alle Dinge, die die Masse macht, sind richtig.
So können wir auf Gott vertrauen,
und neue Wege gemeinsam bauen.
Freundschaften wurden neu gefunden,
in Radbruch tief verbunden.
Und so geht jedes Jahr vorbei,
der Abschied ist zuletzt an der Reih,
Es fällt uns oft sehr schwer,
doch unsere Hände sind nicht leer,
denn Radbruch ist so viel mehr,
als ein trauriger Abschied,
hier ist jeder ein wichtiges Glied,
dass sich nächstes Jahr schon wieder sieht.
Und so möchten wir am Ende eins noch sagen,
auch du kannst diese Reise wagen.
Steig mit ein, du wirst es nicht bereuen,
alle würden sich ganz sicherlich sehr freuen.